Sommer in der Bahn

Hallo liebe Lesenden,
viele Grüße aus dem ICE 279 nach Basel SBB.

Wer es bisher nicht geglaubt hat, nun kann ich euch versichern, der Sommer ist wirklich da! Was mich da so sicher macht? Ganz einfach: ausfallende Klimaanlagen in ICs und ICEs der deutschen Bahn. Auf der Fahrt Würzburg – Frankfurt/Main hatte ich sogleich einen ganzen Waggon für mich allein.

IC Waggon neu.
Die Ruhe, die man dort hatte, war echt wundervoll. Einmal im Zug sitzen ohne störende Geräusche. Sich wohl fühlen, auch ohne die geschlossenen und gut dämmenden Studio-Kopfhörer aufsetzen zu müssen. Beine ausstrecken, aus dem Fenster schauen, genießen.
Geschwitzt habe ich trotzdem nicht, denn bei den Temperaturen ist die Klimaanlage in einem (vollen) Zug eh überlastet und es ist deutlich wärmer als normal. Kennt ihr dieses Gefühl im ICE, wenn es einen leicht fröstelt und man ernsthaft darüber nachdenkt, ob es wohl peinlich aussieht, trotz warmer Außentemperaturen in eine dünne Decke gehüllt im Zug zu sitzen?!

Übrigens war der IC zwar ein „alter“, aber bereits renoviert. Die DB macht nämlich zur Zeit ihre alte IC-Flotte wieder fit, um die Zeit zu überbrücken, bis die neue Serie (ICx?!) in Produktion geht. Auffällig sind dabei vor allem die neuen Sitze, die jetzt ähnlich denen im ICE sind. Nettes Detail hierbei: Sitzplatznummern direkt am Sitz – sogar in Blindenschrift. Und endlich auch Haltegriffe, damit man nicht immer freihändig durch den Zug schweben muss. Oder besser gesagt, auf manchen Teilstrecken einfach auf die Schnauze fällt.

Sitzplatznummern mit Braille

Nun jedoch sitze ich im ICE, mir fröstelt es mal nicht, aber die Klimaanlage funktioniert. Bald bin ich also wieder in Basel. Aber nein, mein Urlaub ist noch nicht vorbei. Ich gehe bloß heute Abend nach Lörrach zum Konzert von Skunk Anansie. Das wird ein Fest!

Also dann, euch allen einen schönen Donnerstag Abend und voraussichtlich bis morgen dann wieder. Ich verabschiede mich mit einer kleinen Impression aus Frankfurt/Main:

Gleise und Bahnsteig Frankfurt/Main