Berlin, Sachsen, Brandenburg

Hui ui ui ui!!!

Einige Tage sind bereits vergangen und ich habe nichts gebloggt. Schande über mein Haupt!

Wo war ich zuletzt stehen geblieben?? *nachlese* Ah ja, ich war auf dem Weg nach Sprotta zum Reit- und Klettercamp. Sprotta liegt ca. 35km östlich von Leipzig. Also im völligen Niemandsland. Was ich dort gemacht habe? Nun, weder geritten noch geklettert. Dafür Menschen besucht. Das Camp wird nämlich von Conny veranstaltet – Leser meines POA-Blogs werden sie bereits kennen. Und neben Conny waren auch Nick (ihr Mann und beim POA mein Chef), die andere Conny, Felix (letzter Praktikant von Nick) und andere dort. Sozusagen war es eine kleine POA-Bürocrew-Zusammenkunft. Das war natürlich ein toller Abend und dafür nimmt man auch mal eine Nacht ohne Strom und fließend Wasser in Kauf. Die anderen halten es ja länger als ich aus und zelten ist eh immer cool.

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Tags darauf ging es dann aber bereits weiter – und zwar tief ins Erzgebirge nach Rehefeld. Ein kleines Dörfchen nahe der tschechischen Grenze. Dort erwartete mich das traditionelle Wildschweingrillen. Ein dreitägiges Dorffest für jung und alt. Es muss wohl 2007 gewesen sein, als ich mit der Schlettweiner Hausband zum ersten Mal dort war. Die Hausband wiederum gab dieses Jahr ihr letztes Konzert in Rehefeld – nach 18 Jahren, wenn ich mich recht entsinne. Und heute Abend ist in Schlettwein (Ortsteil von Pößneck) das allerletzte Konzert der Band – und ich bin gerade auf dem Weg dahin. Mal sehen, ob ich genügend Taschentücher dabei habe, das dürfte nicht ohne Tränen vergießen über die Bühne gehen…

Nach einem herrlich entspannten WSG ging es dann zu einem kleinen Abstecher auf die Dresdner Frauenkirche – sehr zu empfehlen! Toller Ausblick über Dresden und noch weiter – man sieht bis zur Festung Königstein – aber auch von oben in das wunderschöne Kircheninnere. Jeder wer da vorbei kommt, sollte wirklich mal in und auf die Frauenkirche gehen!

Nach dem kleinen Ausflug ging es dann weiter nach Berlin, wo ich die Tage bis gestern verbrachte. Darüber gibt es eigtl. nicht so viel zu berichten, es ging mir ja mehr um das Wiedersehen von Freunden. Einziges touristisches Highlight: ich war endlich mal auf dem Fernsehturm! Erste Feststellung: erheblich teurer als die Dresdner Frauenkirche oder der Hamburger Michel. Zweite Feststellung: ewiges Warten bis man Aufsteigen darf. An einem Donnerstag Nachmittag mussten wir 2 Stunden warten… Und selbst oben war eine Schlange am Lift von Menschen, die wieder nach unten wollten. Echt verrückt.
Der Ausblick jedoch ist echt Bombe! Trotz der ungeputzten Fenster 😉

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